„Warum tue ich mir das eigentlich an?“
Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Coaching im Juli 2020. Es ging damals darum, mein „Lebensthema“ zu klären. Und ehrlich gesagt war ich so gar nicht vorbereitet auf das, was da alles hochkam.
So viele Tränen.
So viel Wut.
So viel Chaos.
Gefühle, die ich über Jahre einfach weggedrückt hatte.
So lange war ich im funktionieren, stark sein und weitermachen geblieben.
Habe nicht gespürt, was eigentlich in mir vorgegangen ist.
Also nochmal die Frage:
Warum tun wir uns das eigentlich an?
Denn „Innere Arbeit“ heißt nicht umsonst innere Arbeit.
Und eben nicht „inneres Chillen“ oder „Innere Good Vibes Only“.
Persönlichkeitsentwicklung fühlt sich am Anfang oft so an, als würdest du nach langer Zeit deinen völlig überquellenden Kleiderschrank ausmisten. Du ziehst eine Sache heraus – und plötzlich liegt gefühlt der ganze Inhalt auf dem Boden. Dein erster Impuls: Die Schranktüren schnell wieder schließen.
Ablenken. Weggehen. Später kümmern.
Also, ja – Persönlichkeitsentwicklung kann sich manchmal ziemlich unbequem anfühlen. Noch dazu wird dir dafür kaum jemand applaudieren.
Im Gegenteil: Manchmal schaut dein Umfeld eher irritiert oder skeptisch.
Vielleicht hörst du Sätze wie:
„Jetzt wird sie aber sehr spirituell.“
Oder: „Früher warst du doch auch zufrieden.“
Denn wenn du beginnst, dich selbst zu hinterfragen, stellst du damit ganz automatisch auch gewisse Muster und Lebensrealitäten anderer in Frage – und das schürt Ängste und Vorbehalte.
Also noch einmal: Warum tun wir uns das an?
Weil du dich durch Persönlichkeitsentwicklung selbst besser verstehst und nicht mehr ständig gegen deine eigenen Muster ankämpfen musst.
Weil deine Entscheidungen klarer werden.
Und weil du merkst: Du hast so viel mehr Möglichkeiten, als du lange gedacht hast.
Nicht sofort. Aber Stück für Stück. Du verstehst dich selbst besser.
Du erkennst deine Muster. Du hinterfragst die alten Geschichten, die du dir immer wieder erzählst.
Du reagierst weniger automatisch auf Dinge, die dich früher sofort aus der Bahn geworfen hätten.
Du springst nicht mehr auf jeden Trigger auf.
Du agierst aus deinem souveränen, authentischen, erwachsenen Ich.
Schau, es geht dabei nicht darum, jemand anderes zu werden, sondern darum, das loszulassen, was dir heute nicht mehr dient. Es ist die Sicht auf uns selbst, auf die Welt und die anderen, die wir hinterfragen und neu lernen dürfen. Es ist ein „unlearning yourself“ und „unbecoming everything you’re not“.
Alte Prägungen, Erfahrungen, Überzeugungen und Glaubenssätze über dich und das Leben, Strategien, die vielleicht einmal wichtig waren – dich heute aber klein halten. Denn all das wirkt in dir, in deinen unterschiedlichen Rollen und Beziehungen. Jede einzelne Entscheidung spiegelt deine inneren Überzeugungen wieder und viele dieser Muster sind sehr früh in unserem Leben entstanden.
Damals waren sie sinnvoll und sogar überlebenswichtig.
Heute dürfen wir sie hinterfragen. Denn:
“What got you here, won’t got you there.”
Wenn du das hier liest, gehörst du wahrscheinlich zu den Menschen, die bereit sind, nach innen zu schauen. Und dafür applaudiere ich dir jetzt schon! 🎉🥳👏
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Ich begleite dich ganzheitlich – mit einem traumasensiblen Blick, tiefen Verständnis für die innere Realität hinter äußeren Rollen und einem klaren Fokus auf die Weisheit deines Körpers.
Statt oberflächlichen Verhaltens-Tipps gibt es innere Integration. Statt mehr Druck, biete ich dir Orientierung, innere Stabilität und echte Klarheit.
Du hast noch Fragen, die du gern persönlich besprechen möchtest?
Dann meld dich per E-Mail oder buche dir dein kostenfreies Erstgespräch.
Ich freu mich, von dir zu hören!
In tiefer Verbundenheit,
Rika

